Im ersten Teil wurde bereits das erfolgreiche Business-Modell von Schachtar beschrieben und gelobt. Junge Brasilianer kaufen und entwickeln, bevor diese dann teuer verkauft werden. Und doch wäre es eine Lüge, zu behaupten, Schachtar leiste die beste Förderarbeit im Fußball. Zu dominant, zu viele große Spieler entstammen aus den Akademien von Real, Barca und Ajax. Zu groß sind die Unterschiede zwischen diesen Vereinen und dem ukrainischen Topklub. Schachtar hat nicht das Geld, Millionen und Aber-Millionen in Scouting und Akademien zu stecken. Genauso fatal ist es jedoch, Schachtar zu unterschätzen. Denn wie kaum ein anderer Klub nutzt Schachtar vermeintliche Schwächen als Stärken. Eine geringe Finanzkraft wird durch gezieltes Scouting ausgemerzt. Die schwache Liga wird dazu genutzt, die Brasilianer an Europa zu gewöhnen. Doch wie genau schafft der Verein das und wieso spielt ein Trainerurgestein dabei eine wichtige Rolle?

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