Die Bundesliga hat einen neuen Rekord. Stolze 412 Millionen Euro gaben die Klubs in diesem Sommer für Neuverpflichtungen aus, so viel wie nie zuvor. International gesehen verteilten die Vereine damit jedoch fast schon traditionellerweise nur etwas Kleingeld, erreichte Deutschland doch nur den 4. Rang im Ausgaben-Ranking, trotz des kriselnden italienischen Fußballs und der Transfersperre des FC Barcelonas. Die englische Premier League verbuchte gar dreimal so viel Ausgaben wie die deutsche Eliteliga. Schuld an dieser krassen Differenz ist neben der Geldschleuder BT Sport in gewisser Weise auch der RasenBallsport-Klub aus Leipzig. Statt etablierten Spielern und teuren Einkäufen verlassen sich die Bullen heuer auf aufstrebende Talente und ehemalige Salzburger, um den verpflichtenden Aufstieg in die Bundesliga zu fixieren. Warum sich diese Strategie noch rächen wird.

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