Blutgrätsche

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Kategorie: Teams (Seite 1 von 3)

Beginn einer Revolution

Milan. Noch vor wenigen Jahren verbreitete dieser Name in Europa Angst und Schrecken. Titel wurden gewonnen, die Konkurrenz teils deklassiert.  Jahr für Jahr standen Superstars Schlange, um im legendären San Siro auflaufen zu dürfen. Pippo Inzaghi, Andrea Pirlo, Kaká, Ronaldinho – Milan galt als Mekka der Superstars. Heute sieht die Sachlage anders aus: Aus Inzaghi wurde Carlos Bacca, aus Pirlo Juraj Kucka. Der Traditionsklub ist im grauen Mittelmaß der Serie A angekommen, zweimal wurde zuletzt der europäische Wettbewerb verpasst. Warum dennoch Grund zur Hoffnung besteht.

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„What if?“: CR7 und Messi in einem Team

CIA. BBC. MSN. Nein, nicht von Geheim- und Nachrichtendiensten, sondern von Sturmtrios ist die Rede. Die Debatte, welches dieser Trios das Beste ist, scheint dabei kein Ende zu finden. Es ist das alte Spiel. Madridistas plädieren für ihr BBC, Cúles für ihr MSN. Real gegen Barca, Ronaldo gegen Messi. Doch was würde passieren, wenn sich die Rivalen zusammenschließen und die Debatte um das beste Trio endlich ein Ende fände. Was wäre, wenn die beiden besten Spieler dieser Erde zu einem Sturmduo der Superlative vereinten. „What if“ sich Ronaldo und Messi eine Offensive teilen würden?

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Das Brasilianische Fußball-College: Part 2

Im ersten Teil wurde bereits das erfolgreiche Business-Modell von Schachtar beschrieben und gelobt. Junge Brasilianer kaufen und entwickeln, bevor diese dann teuer verkauft werden. Und doch wäre es eine Lüge, zu behaupten, Schachtar leiste die beste Förderarbeit im Fußball. Zu dominant, zu viele große Spieler entstammen aus den Akademien von Real, Barca und Ajax. Zu groß sind die Unterschiede zwischen diesen Vereinen und dem ukrainischen Topklub. Schachtar hat nicht das Geld, Millionen und Aber-Millionen in Scouting und Akademien zu stecken. Genauso fatal ist es jedoch, Schachtar zu unterschätzen. Denn wie kaum ein anderer Klub nutzt Schachtar vermeintliche Schwächen als Stärken. Eine geringe Finanzkraft wird durch gezieltes Scouting ausgemerzt. Die schwache Liga wird dazu genutzt, die Brasilianer an Europa zu gewöhnen. Doch wie genau schafft der Verein das und wieso spielt ein Trainerurgestein dabei eine wichtige Rolle?

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Das Brasilianische Fußball-College: Part 1

Die Transferphase ist endlich vorbei. Passiert ist wie schon in der Vergangenheit nichts Weltbewegendes, trotz sekündlicher Berichterstattung und aberwitziger Gerüchte. Dennoch gibt es auch heuer zumindest einen großen Gewinner. Einen, den niemand so recht auf der Rechnung hatte: Schachtar Donezk. Zugegeben, es mag ein wenig albern klingen, einen Verein, der über den Januar hinweg keine Transferausgaben tätigte, als großen Gewinner darzustellen. Der Grund sind jedoch auch weniger die Ausgaben als die Einnahmen. Diese belaufen sich auf 50 Millionen Euro. Eine immense Summe, die durch einen einzigen Spielerverkauf, jenen von Spielmacher und Neu-Chinese Alex Teixeira erwirtschaftet werden konnte. Wochenlang flirteten die Topklubs mit dem brasilianischen Spielmacher. Mal hieß es, er ginge zu Chelsea, mal zu Liverpool. Schlussendlich wurde es China. Spieler weg, Geld da. Schachtars Business-Plan ging einmal mehr voll auf.

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¡Gracias, Pep!

Er ist das Thema 2015: Pep Guardiola. Verlängert er oder verlängert er nicht? Folgt er dem Ruf des Geldes nach England oder bleibt er in Deutschland? Mittlerweile wissen wir, er verlängert nicht. Carlo Ancelotti wird seinen Posten übernehmen und versuchen, seine grandiose Arbeit fortzuführen. Pep schaffte es, seine Ideen an die Mannschaft weiterzugeben und er brachte die München sportlich voran. Ein Rückblick auf die Guardiola-Ära in München.

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Real Madrid: Ein Wunschzettel für 2016

2015 ist und war ein verlorenes Jahr für Real Madrid. Statt gemeinsam mit den Fans den Gewinn der Champions League und Liga zu feiern, setzte es monatelang Pfiffe gegen das Team, woraufhin der Vorstand ausgerechnet Erfolgscoach Ancelotti als Bauernopfer auserkor. Titel wurden ebenso wenig wie die Duelle am Transfermarkt gewonnen, zudem erscheint der Vorstand unsicherer denn je. Welche Lehren aus 2015 gezogen werden können, um nicht noch ein 2015 zu erleben.

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Make Real Madrid Great Again!

Real Madrid 0, FC Barcelona 4. Richtig gelesen, 0-4. Und nein, heute ist nicht der erste April. 0-4. Im Bernabeu. Gegen den Erzrivalen. Im größten Spiel der Welt. Weil sich „die Dinge nicht so entwickelten, wie wir es gehofft hatten“. Zweifellos, es ist dieser Tage nicht leicht, ein Madridista zu sein. Die Mannschaft spielt alles, nur keinen guten Fußball. Der Präsident fantasiert über Messi und Zidane und der Trainer, nun, haut solche Sätze raus. In einer Art und Weise, als wäre es selbstverständlich, eine Klatsche gegen Barca zu kassieren. Als wäre es normal, von der 40. Minute an vom eigenen Publikum ausgepfiffen zu werden. Doch die Chancen auf eine Rückkehr zur Normalität sind gering.

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Guardiola: Ein nötiges Risiko

Eigentlich ist Jürgen Klopp erst seit gestern Trainer des FC Liverpool. Bewirkt hat er allerdings schon jetzt mindestens gleich viel wie sein Vorgänger Brendan Rodgers in dessen drei Jahren als Cheftrainer. Während Rodgers sich jahrelang bemühen-, sich regelrecht abrackern musste, um Fans und Spieler von sich zu überzeugen und für eine gute Atmosphäre im Klub zu sorgen, muss „The Normal One“ dafür nur seine Unterschrift an die richtige Stelle setzen. Zwei Sekunden Arbeit, und schon ist der Optimismus, die Hoffnung und die Gunst der Fans zurück an der Anfield Road. Liverpool hat einen neuen Hoffnungsträger, die Zukunft scheint gesichert zu sein.

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Kein Geld gewinnt keine Titel

Die Bundesliga hat einen neuen Rekord. Stolze 412 Millionen Euro gaben die Klubs in diesem Sommer für Neuverpflichtungen aus, so viel wie nie zuvor. International gesehen verteilten die Vereine damit jedoch fast schon traditionellerweise nur etwas Kleingeld, erreichte Deutschland doch nur den 4. Rang im Ausgaben-Ranking, trotz des kriselnden italienischen Fußballs und der Transfersperre des FC Barcelonas. Die englische Premier League verbuchte gar dreimal so viel Ausgaben wie die deutsche Eliteliga. Schuld an dieser krassen Differenz ist neben der Geldschleuder BT Sport in gewisser Weise auch der RasenBallsport-Klub aus Leipzig. Statt etablierten Spielern und teuren Einkäufen verlassen sich die Bullen heuer auf aufstrebende Talente und ehemalige Salzburger, um den verpflichtenden Aufstieg in die Bundesliga zu fixieren. Warum sich diese Strategie noch rächen wird.

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Arsenal: Prädikat ‚Gut‘

Groß war die Aufregung am 31. August 2013. Völlig überraschend sicherte sich der FC Arsenal dazumal am letzten Transfertag für 50 Millionen Euro die Dienste von Mesut Özil. Fortan sollte eben jener bei Arsenal für Furore und Titel sorgen, das Erbe des großen Thierry Henry übernehmen. Als Hoffnungsträger geholt, scheiterte er jedoch. Zum einen aufgrund der hohen Erwartungshaltung der Fans, zum anderen aufgrund mehrerer Verletzungen. Statt den Ligatitel nach zehn Jahren Abstinenz wieder nach London zu schaffen, konnte er bisher lediglich mit ansehen, wie die Gunners ihrer Linie mit den dritten und vierten Plätzen in der Liga treu bleiben. Zweifellos gute Platzierungen, aber eben nur gute. Warum es nicht zum Prädikat ‚Weltklasse‘ reicht.

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