Blutgrätsche

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Kategorie: Players (Seite 1 von 3)

Der königliche Arbeiter

Real Madrid – das ist Glanz, Glamour und Blitzlichtgewitter. Madrid, das ist der Ort, an dem große Namen ein- und ausgehen. Alfredo Di Stefano, Zinedine Zidane, Raúl González … die Liste ist lang. Heute ist Cristiano Ronaldo das große Aushängeschild. Wer als bekanntester Sportler dieser Welt gilt, wer Jahr für Jahr die Torjägerkronen Europas und Spaniens einheimst und in über 350 Spielen genauso viele Tore erzielt hat, der kann getrost so bezeichnet werden. But guess what? Der Mann, der für seine Tore bekannt ist, hat eine Blockade. Die Torfabrik stockt, statt in jedem Spiel trifft er in dieser Saison “lediglich” in jedem Zweiten ins Schwarze. Anlass genug, sich mit seinem etatmäßigen Ersatzmann zu beschäftigen. Sein Name? Lucas Vázquez – Arbeitstier, Vorzeige-Canterano und Neo-Nationalspieler Spaniens. Dies ist die Geschichte eines atypischen Königlichen.

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„Henry, Chance … Goal!“

Er hat alles gewonnen, was es im Fußball zu gewinnen gibt. Er ist einer der größten Spieler aller Zeiten und er hat Geschichte geschrieben. Ein Rückblick auf die Karriere eines ganz Großen: Thierry Henry.

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Mission Accomplished

105 Millionen. Ein Spieler, der eine derart hohe Summe kostet, muss etwas Besonderes sein. Ein einzigartiges Talent, ein einzigartiger Spieler auf der Fußballlandkarte. Ein Spieler, wie er nur alle paar Jahrzehnte vorkommt, ein absolutes Megatalent. Einer, der vor lauter Auszeichnungen und Preise nicht mehr weiß, wohin damit. Doch der Mann, der fortan Rekordtransfer genannt wird, wird all dem nicht gerecht. Paul Pogba trifft nicht wie am Fließband und reiht nicht Übersteiger an Übersteiger. Warum er sein Geld dennoch wert ist.

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Leandro Damião: Gehypt, geliebt & gescheitert

Die Seleção hat ein Stürmerproblem. Gewiss, bei Namen wie Neymar, Willian und Douglas Costa mag diese These sonderbar erscheinen, doch der Schein trügt. Standen vor zehn Jahren bei der WM in Deutschland noch drei Weltfußballer im Kader der Brasilianer, ist heute kein einziger auch nur in der Nähe eines solchen Titels. Ronaldinho, Ronaldo, Rivaldo, Adriano, Robinho. Es wäre damals ein Leichtes gewesen, zwei oder drei Mannschaften mit Weltklassestürmern zu bestücken. Heute ist die Sachlage eine ganz andere. Ein echter Neuner der Klasse Ronaldo wird schmerzlichst vermisst. Ein Stürmer von echter Qualität, einer, der ein Spiel auch mal entscheiden kann, wenn der ganze Jogo-Bonito-Schnickschnack nicht funktioniert. Ronaldo, das war so einer. Man braucht nur Oliver Kahn fragen. Die Zeiten der brasilianischen Mittelstürmer sind vorbei, weil viele Supertalente scheiterten. Einer dieser Spieler ist Leandro Damião. Dies ist seine Geschichte.

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The Hurrikane

Arsenal wollte ihn nicht. Chelsea wollte ihn nicht. Selbst Watford wollte ihn nicht. Als der 11-jährige Harry Kane anno 2004 in der Fankurve der Spurs stand, schien sein Traum von einer Karriere als Profifußballer schon ausgeträumt  – wie er dennoch zum größten Versprechen des englischen Fußballs wurde.

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Es kann nur einen geben

Eigentlich ist dieser Artikel unnötig. Über die möglichen Gewinner einer Wahl zu schreiben, deren Ergebnis schon seit einem halben Jahr feststeht. Dennoch, im Folgenden ein kurzer Überblick über die Leistungen der Top-3 des Ballon d’Or 2016 und ihre Gewinnchancen.

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Der beste Reservist der Welt

Er hat etwas von einem Virtuosen. Sein Spielstil, ein Genuss für jeden Zuschauer, für jeden Fan, selbst für die kritischen Madridistas. Seine Leichtigkeit am Ball, seine überragende Technik und seine Kreativität sorgten einst dafür, dass die halbe Welt hinter ihm her war. Vergleiche mit Zidane und Messi sind bei ihm Alltag, Zinedine Zidane persönlich ernannte ihn sogar zu seinem ebenbürtigem Nachfolger. Die Rede ist von Isco Alarcón, Publikumsliebling beim größten Verein der Welt, ehemaliger Gewinner des „Golden-Boy-Award“ und designierter Ballon d’Or-Preisträger der Zukunft. Warum er aktuell dennoch nur der beste Reservist der Welt ist.

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Der beste Spieler der Welt

Zahlreiche Rekorde und Titelgewinne stehen in seinem Lebenslauf, vor kurzem feierte er sein 15-jähriges Jubiläum als Spieler des FC Barcelona. Als 13-jähriger mit mickrigen 140 cm Körpergröße unterschrieb er seinen ersten Vertrag, um die benötigten Wachstumshormone zu finanzieren, um sich zum Stammspieler und schließlich zum Legendenstatus hochzuarbeiten. Warum Lionel Messi heute der beste Fußballer der Welt ist.

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Ronaldo’s Achillesferse

Da stand er nun. In seiner typischen Körperhaltung, breitbeinig vor dem Ball posierend, in typischer Ronaldo-Manier, wartend auf dem Pfiff des Schiedsrichters. Die Nachspielzeit war bereits angebrochen, ein Tor musste dringend her, wollte man nicht schon am ersten Spieltag Punkte verlieren und 0-0 spielen. Da kam der Freistoß gerade recht, für den er Anlauf genommen hatte. Das er bis dahin blass geblieben ist, ohne richtige Bindung zum Spiel, mit nur einer nennenswerten Aktion, einem Schuss von der Strafraumkante, spielte keine Rolle. Denn dieser Freistoß war Chefsache, sprich Ronaldo-Sache. Egal, ob ein Anderer ein geeigneter Schütze wäre, Ronaldo entscheidet. Warum Real dieses unlösbare Problem hat.

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Jahrhunderttalent am Scheideweg

Er war das Thema des vergangenen Winters. Martin Ødegaard. Selten gab es einen derartigen Hype um einen 16-jährigen. Als ‚Jahrhunderttalent‘, als ’neuer Messi‘ und ’norwegischer Pele‘ wurde er angepriesen, es gab kein Superlativ, das nicht mit ihm in Verbindung gebracht wurde. Das er sich nach einer langen Europa-Tour letztendlich jedoch nicht für eine Talentschmiede wie Ajax sondern für den Nobelklub Real entschied, brachte ihm aber erstmals auch richtig viel Kritik ein. Acht Monate später flammt diese nach zahlreichen kleinen Mätzchen jetzt wieder auf. Wie er zu einem Problemkind werden könnte.

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