Blutgrätsche

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Kategorie: Biografien (Seite 1 von 2)

Der königliche Arbeiter

Real Madrid – das ist Glanz, Glamour und Blitzlichtgewitter. Madrid, das ist der Ort, an dem große Namen ein- und ausgehen. Alfredo Di Stefano, Zinedine Zidane, Raúl González … die Liste ist lang. Heute ist Cristiano Ronaldo das große Aushängeschild. Wer als bekanntester Sportler dieser Welt gilt, wer Jahr für Jahr die Torjägerkronen Europas und Spaniens einheimst und in über 350 Spielen genauso viele Tore erzielt hat, der kann getrost so bezeichnet werden. But guess what? Der Mann, der für seine Tore bekannt ist, hat eine Blockade. Die Torfabrik stockt, statt in jedem Spiel trifft er in dieser Saison “lediglich” in jedem Zweiten ins Schwarze. Anlass genug, sich mit seinem etatmäßigen Ersatzmann zu beschäftigen. Sein Name? Lucas Vázquez – Arbeitstier, Vorzeige-Canterano und Neo-Nationalspieler Spaniens. Dies ist die Geschichte eines atypischen Königlichen.

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„Henry, Chance … Goal!“

Er hat alles gewonnen, was es im Fußball zu gewinnen gibt. Er ist einer der größten Spieler aller Zeiten und er hat Geschichte geschrieben. Ein Rückblick auf die Karriere eines ganz Großen: Thierry Henry.

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Leandro Damião: Gehypt, geliebt & gescheitert

Die Seleção hat ein Stürmerproblem. Gewiss, bei Namen wie Neymar, Willian und Douglas Costa mag diese These sonderbar erscheinen, doch der Schein trügt. Standen vor zehn Jahren bei der WM in Deutschland noch drei Weltfußballer im Kader der Brasilianer, ist heute kein einziger auch nur in der Nähe eines solchen Titels. Ronaldinho, Ronaldo, Rivaldo, Adriano, Robinho. Es wäre damals ein Leichtes gewesen, zwei oder drei Mannschaften mit Weltklassestürmern zu bestücken. Heute ist die Sachlage eine ganz andere. Ein echter Neuner der Klasse Ronaldo wird schmerzlichst vermisst. Ein Stürmer von echter Qualität, einer, der ein Spiel auch mal entscheiden kann, wenn der ganze Jogo-Bonito-Schnickschnack nicht funktioniert. Ronaldo, das war so einer. Man braucht nur Oliver Kahn fragen. Die Zeiten der brasilianischen Mittelstürmer sind vorbei, weil viele Supertalente scheiterten. Einer dieser Spieler ist Leandro Damião. Dies ist seine Geschichte.

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The Hurrikane

Arsenal wollte ihn nicht. Chelsea wollte ihn nicht. Selbst Watford wollte ihn nicht. Als der 11-jährige Harry Kane anno 2004 in der Fankurve der Spurs stand, schien sein Traum von einer Karriere als Profifußballer schon ausgeträumt  – wie er dennoch zum größten Versprechen des englischen Fußballs wurde.

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Der beste Reservist der Welt

Er hat etwas von einem Virtuosen. Sein Spielstil, ein Genuss für jeden Zuschauer, für jeden Fan, selbst für die kritischen Madridistas. Seine Leichtigkeit am Ball, seine überragende Technik und seine Kreativität sorgten einst dafür, dass die halbe Welt hinter ihm her war. Vergleiche mit Zidane und Messi sind bei ihm Alltag, Zinedine Zidane persönlich ernannte ihn sogar zu seinem ebenbürtigem Nachfolger. Die Rede ist von Isco Alarcón, Publikumsliebling beim größten Verein der Welt, ehemaliger Gewinner des „Golden-Boy-Award“ und designierter Ballon d’Or-Preisträger der Zukunft. Warum er aktuell dennoch nur der beste Reservist der Welt ist.

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Der beste Spieler der Welt

Zahlreiche Rekorde und Titelgewinne stehen in seinem Lebenslauf, vor kurzem feierte er sein 15-jähriges Jubiläum als Spieler des FC Barcelona. Als 13-jähriger mit mickrigen 140 cm Körpergröße unterschrieb er seinen ersten Vertrag, um die benötigten Wachstumshormone zu finanzieren, um sich zum Stammspieler und schließlich zum Legendenstatus hochzuarbeiten. Warum Lionel Messi heute der beste Fußballer der Welt ist.

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Jahrhunderttalent am Scheideweg

Er war das Thema des vergangenen Winters. Martin Ødegaard. Selten gab es einen derartigen Hype um einen 16-jährigen. Als ‚Jahrhunderttalent‘, als ’neuer Messi‘ und ’norwegischer Pele‘ wurde er angepriesen, es gab kein Superlativ, das nicht mit ihm in Verbindung gebracht wurde. Das er sich nach einer langen Europa-Tour letztendlich jedoch nicht für eine Talentschmiede wie Ajax sondern für den Nobelklub Real entschied, brachte ihm aber erstmals auch richtig viel Kritik ein. Acht Monate später flammt diese nach zahlreichen kleinen Mätzchen jetzt wieder auf. Wie er zu einem Problemkind werden könnte.

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Geld regiert die Welt

Es gibt sehr viele Menschen, die sich irgendwann mal das Ziel gesetzt haben, als erfolgreicher Fußballer den Lebensunterhalt zu verdienen. Einige wenige erreichen diese Ziel, haben dann tatsächlich das Privileg, mit Anfang oder Mitte 20 bei einem großen Verein spielen zu dürfen. Der Großteil jedoch muss sich mit Anfang 20 eingestehen, dass der Sprung zum Profi nicht geklappt hat und er unmöglicher Weise noch geschafft wird. Statt bei einem Topklub, finden sich diejenigen bei einem Viert- oder Fünftligisten wieder, auf der Suche nach einem richtigen Job, um Geld zu verdienen. Einer, der es geschafft hat, das Unmögliche wahr werden zu lassen, ist Paulinho. Eine Bilderbuchgeschichte, die eines Happy End beraubt wurde.

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Einfach Astronautovic

Wer als 16-jähriger ganz allein, ohne Sprachkenntnisse und mit geringen Erfolgsaussichten ins Ausland wechselt, ist entweder ziemlich dumm oder einfach nur sehr überzeugt von sich selbst. Auf Marko Arnautovic trifft sicherlich letzteres zu (auch wenn das eine das andere nicht ausschließt). Denn heute, zehn Jahre nach seinem Schritt ins Ausland, gilt er als fixe Größe im Nationalteam, als Millionenverdiener und als Champions League Sieger. Wieso er trotz allem nur bei Stoke City spielt.

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Ein Opfer der Politik

Der Champions League Countdown läuft schon wieder. Am Samstag ist Finale, doch leider spielen nicht Real gegen Bayern, sondern irgendwelche anderen Teams gegeneinander. Dabei wäre alles angerichtet gewesen, um zumindest die Spanier im Finale spielen sehen zu können. Eine 1-0 Führung, ein Bernabeu, das bebte, und dazu die drückende Überlegenheit der Königlichen. Das der Einzug dennoch nicht klappte, lag vor allem an einem Mann: An Alvaro Morata.
Rache wird eben kalt serviert. Und der Spanier hatte jede Menge Gründe, um sich bei seinem Ex-Klub zu rächen. Ein kaltes Trainerteam, ein ignoranter Präsident, eine mangelnde Wertschätzung im Team. Und das, obwohl alles zunächst optimal aussah…

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