Blutgrätsche

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Monat: August 2015

Kein Geld gewinnt keine Titel

Die Bundesliga hat einen neuen Rekord. Stolze 412 Millionen Euro gaben die Klubs in diesem Sommer für Neuverpflichtungen aus, so viel wie nie zuvor. International gesehen verteilten die Vereine damit jedoch fast schon traditionellerweise nur etwas Kleingeld, erreichte Deutschland doch nur den 4. Rang im Ausgaben-Ranking, trotz des kriselnden italienischen Fußballs und der Transfersperre des FC Barcelonas. Die englische Premier League verbuchte gar dreimal so viel Ausgaben wie die deutsche Eliteliga. Schuld an dieser krassen Differenz ist neben der Geldschleuder BT Sport in gewisser Weise auch der RasenBallsport-Klub aus Leipzig. Statt etablierten Spielern und teuren Einkäufen verlassen sich die Bullen heuer auf aufstrebende Talente und ehemalige Salzburger, um den verpflichtenden Aufstieg in die Bundesliga zu fixieren. Warum sich diese Strategie noch rächen wird.

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Ronaldo’s Achillesferse

Da stand er nun. In seiner typischen Körperhaltung, breitbeinig vor dem Ball posierend, in typischer Ronaldo-Manier, wartend auf dem Pfiff des Schiedsrichters. Die Nachspielzeit war bereits angebrochen, ein Tor musste dringend her, wollte man nicht schon am ersten Spieltag Punkte verlieren und 0-0 spielen. Da kam der Freistoß gerade recht, für den er Anlauf genommen hatte. Das er bis dahin blass geblieben ist, ohne richtige Bindung zum Spiel, mit nur einer nennenswerten Aktion, einem Schuss von der Strafraumkante, spielte keine Rolle. Denn dieser Freistoß war Chefsache, sprich Ronaldo-Sache. Egal, ob ein Anderer ein geeigneter Schütze wäre, Ronaldo entscheidet. Warum Real dieses unlösbare Problem hat.

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Jahrhunderttalent am Scheideweg

Er war das Thema des vergangenen Winters. Martin Ødegaard. Selten gab es einen derartigen Hype um einen 16-jährigen. Als ‚Jahrhunderttalent‘, als ’neuer Messi‘ und ’norwegischer Pele‘ wurde er angepriesen, es gab kein Superlativ, das nicht mit ihm in Verbindung gebracht wurde. Das er sich nach einer langen Europa-Tour letztendlich jedoch nicht für eine Talentschmiede wie Ajax sondern für den Nobelklub Real entschied, brachte ihm aber erstmals auch richtig viel Kritik ein. Acht Monate später flammt diese nach zahlreichen kleinen Mätzchen jetzt wieder auf. Wie er zu einem Problemkind werden könnte.

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Geld regiert die Welt

Es gibt sehr viele Menschen, die sich irgendwann mal das Ziel gesetzt haben, als erfolgreicher Fußballer den Lebensunterhalt zu verdienen. Einige wenige erreichen diese Ziel, haben dann tatsächlich das Privileg, mit Anfang oder Mitte 20 bei einem großen Verein spielen zu dürfen. Der Großteil jedoch muss sich mit Anfang 20 eingestehen, dass der Sprung zum Profi nicht geklappt hat und er unmöglicher Weise noch geschafft wird. Statt bei einem Topklub, finden sich diejenigen bei einem Viert- oder Fünftligisten wieder, auf der Suche nach einem richtigen Job, um Geld zu verdienen. Einer, der es geschafft hat, das Unmögliche wahr werden zu lassen, ist Paulinho. Eine Bilderbuchgeschichte, die eines Happy End beraubt wurde.

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