Wie heißt es doch so schön: „Im Fußball ist alles möglich“. Es gibt wohl keinen Fußballbegeisterten auf der Welt, dem dieser Satz nicht geläufig ist. Doch soviel der Satz auch aussagen mag, zumindest einer schien ihn bisher zu ignorieren: Leo Messi. Mehrfach hat er in der Vergangenheit betont, wie gerne er beim FC Barcelona spiele. Er könne sich keinen besseren Verein vorstellen, es gäbe keinen Grund, den Verein jemals zu verlassen. Pustekuchen!

Es mag falsch klingen, doch Messi ist aktuell nicht glücklich. Wo so viel Rauch ist, ist auch zumindest ein kleines Feuer. Dementi hin oder her, ein glücklicher Messi sieht einfach anders aus.  Wo früher Lobeshymnen, Tempodribblings und Einsatzbereitschaft waren, sind aktuell Stehpartien, Kritik am Trainer und Pfeifkonzerte. Die Anzeichen sind nicht zu übersehen, Geschwafel hin oder her. Eine gute Situation könnt man meinen, denn so ist der Argentinier definitiv keine Gefahr für die Verteidiger dieser Welt.

Als Madridista reicht mir das jedoch nicht. Ein unmotivierter Messi ist immer noch Messi, sprich eine ständige Gefahr. Lösung? Ein Transfer. Und etwas, dass unter Guardiola noch unmöglich schien, könnte tatsächlich bald Realität werden. Grund der Spekulationen sind jedoch nicht wie üblich Aussagen der Boulevardpresse, nein, der Argentinier selbst heizte die Gerüchte an, indem er von einem Wechsel sprach. Interessenten gibt es genug. Manchester City, Paris St. Germain, Chelsea … Zusammengefasst: Alle Vereine dieser Welt. Auch Real Madrid. Die Madrilenen würden Messi mit Sicherheit gerne in ihren Reihen haben, Ronaldo und Messi in einem Team? Klingt fast schon zu schön um war zu sein.

Vermutlich hätte der FC Bayern bessere Chancen auf eine Verpflichtung. Messi selbst betonte mehrmals, wie gerne er wieder unter Guardiola spielen würde, und dieser verhindert sich nicht den Transfer seines Musterschülers. Die Ablösesumme, die bei rund 250 Millionen Euro läge, sollte ebenfalls kein Problem darstellen, bemüht sich Adidas doch schon länger darum, seinen Markenbotschafter in einem von Adidas gesponsorten Team unterzubringen (Barca wird von Nike ausgerüstet).  Stellt sich noch die Frage, wo der Haken ist.

Der Haken heißt FC Barcelona. Wie so oft. Wer denkt, dass Barca seinen Superstar einfach gehen lässt, der irrt gewaltig. Wieso sollten sie auch? Kein Spieler repräsentiert den Verein besser als der Argentinier, der aus der eigenen Jugend herangezüchtet wurde. Dennoch sind den Verantwortlichen die Hände gebunden, einer vertraglich geregelten festen Ablösesumme sei dank. Wer auch immer die festgeschriebene Ablösesumme erfunden hat, ihm sei gedankt. Denn er ermöglicht einem absoluten Superstar und dem vermutlich besten Spieler der Welt, den FC Barcelona zu verlassen, wann immer er will. Hopefully, soon!