Blutgrätsche

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Der königliche Arbeiter

Real Madrid – das ist Glanz, Glamour und Blitzlichtgewitter. Madrid, das ist der Ort, an dem große Namen ein- und ausgehen. Alfredo Di Stefano, Zinedine Zidane, Raúl González … die Liste ist lang. Heute ist Cristiano Ronaldo das große Aushängeschild. Wer als bekanntester Sportler dieser Welt gilt, wer Jahr für Jahr die Torjägerkronen Europas und Spaniens einheimst und in über 350 Spielen genauso viele Tore erzielt hat, der kann getrost so bezeichnet werden. But guess what? Der Mann, der für seine Tore bekannt ist, hat eine Blockade. Die Torfabrik stockt, statt in jedem Spiel trifft er in dieser Saison “lediglich” in jedem Zweiten ins Schwarze. Anlass genug, sich mit seinem etatmäßigen Ersatzmann zu beschäftigen. Sein Name? Lucas Vázquez – Arbeitstier, Vorzeige-Canterano und Neo-Nationalspieler Spaniens. Dies ist die Geschichte eines atypischen Königlichen.

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„Henry, Chance … Goal!“

Er hat alles gewonnen, was es im Fußball zu gewinnen gibt. Er ist einer der größten Spieler aller Zeiten und er hat Geschichte geschrieben. Ein Rückblick auf die Karriere eines ganz Großen: Thierry Henry.

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Beginn einer Revolution

Milan. Noch vor wenigen Jahren verbreitete dieser Name in Europa Angst und Schrecken. Titel wurden gewonnen, die Konkurrenz teils deklassiert.  Jahr für Jahr standen Superstars Schlange, um im legendären San Siro auflaufen zu dürfen. Pippo Inzaghi, Andrea Pirlo, Kaká, Ronaldinho – Milan galt als Mekka der Superstars. Heute sieht die Sachlage anders aus: Aus Inzaghi wurde Carlos Bacca, aus Pirlo Juraj Kucka. Der Traditionsklub ist im grauen Mittelmaß der Serie A angekommen, zweimal wurde zuletzt der europäische Wettbewerb verpasst. Warum dennoch Grund zur Hoffnung besteht.

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„What if?“: CR7 und Messi in einem Team

CIA. BBC. MSN. Nein, nicht von Geheim- und Nachrichtendiensten, sondern von Sturmtrios ist die Rede. Die Debatte, welches dieser Trios das Beste ist, scheint dabei kein Ende zu finden. Es ist das alte Spiel. Madridistas plädieren für ihr BBC, Cúles für ihr MSN. Real gegen Barca, Ronaldo gegen Messi. Doch was würde passieren, wenn sich die Rivalen zusammenschließen und die Debatte um das beste Trio endlich ein Ende fände. Was wäre, wenn die beiden besten Spieler dieser Erde zu einem Sturmduo der Superlative vereinten. „What if“ sich Ronaldo und Messi eine Offensive teilen würden?

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Mission Accomplished

105 Millionen. Ein Spieler, der eine derart hohe Summe kostet, muss etwas Besonderes sein. Ein einzigartiges Talent, ein einzigartiger Spieler auf der Fußballlandkarte. Ein Spieler, wie er nur alle paar Jahrzehnte vorkommt, ein absolutes Megatalent. Einer, der vor lauter Auszeichnungen und Preise nicht mehr weiß, wohin damit. Doch der Mann, der fortan Rekordtransfer genannt wird, wird all dem nicht gerecht. Paul Pogba trifft nicht wie am Fließband und reiht nicht Übersteiger an Übersteiger. Warum er sein Geld dennoch wert ist.

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Leandro Damião: Gehypt, geliebt & gescheitert

Die Seleção hat ein Stürmerproblem. Gewiss, bei Namen wie Neymar, Willian und Douglas Costa mag diese These sonderbar erscheinen, doch der Schein trügt. Standen vor zehn Jahren bei der WM in Deutschland noch drei Weltfußballer im Kader der Brasilianer, ist heute kein einziger auch nur in der Nähe eines solchen Titels. Ronaldinho, Ronaldo, Rivaldo, Adriano, Robinho. Es wäre damals ein Leichtes gewesen, zwei oder drei Mannschaften mit Weltklassestürmern zu bestücken. Heute ist die Sachlage eine ganz andere. Ein echter Neuner der Klasse Ronaldo wird schmerzlichst vermisst. Ein Stürmer von echter Qualität, einer, der ein Spiel auch mal entscheiden kann, wenn der ganze Jogo-Bonito-Schnickschnack nicht funktioniert. Ronaldo, das war so einer. Man braucht nur Oliver Kahn fragen. Die Zeiten der brasilianischen Mittelstürmer sind vorbei, weil viele Supertalente scheiterten. Einer dieser Spieler ist Leandro Damião. Dies ist seine Geschichte.

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Das Brasilianische Fußball-College: Part 2

Im ersten Teil wurde bereits das erfolgreiche Business-Modell von Schachtar beschrieben und gelobt. Junge Brasilianer kaufen und entwickeln, bevor diese dann teuer verkauft werden. Und doch wäre es eine Lüge, zu behaupten, Schachtar leiste die beste Förderarbeit im Fußball. Zu dominant, zu viele große Spieler entstammen aus den Akademien von Real, Barca und Ajax. Zu groß sind die Unterschiede zwischen diesen Vereinen und dem ukrainischen Topklub. Schachtar hat nicht das Geld, Millionen und Aber-Millionen in Scouting und Akademien zu stecken. Genauso fatal ist es jedoch, Schachtar zu unterschätzen. Denn wie kaum ein anderer Klub nutzt Schachtar vermeintliche Schwächen als Stärken. Eine geringe Finanzkraft wird durch gezieltes Scouting ausgemerzt. Die schwache Liga wird dazu genutzt, die Brasilianer an Europa zu gewöhnen. Doch wie genau schafft der Verein das und wieso spielt ein Trainerurgestein dabei eine wichtige Rolle?

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Das Brasilianische Fußball-College: Part 1

Die Transferphase ist endlich vorbei. Passiert ist wie schon in der Vergangenheit nichts Weltbewegendes, trotz sekündlicher Berichterstattung und aberwitziger Gerüchte. Dennoch gibt es auch heuer zumindest einen großen Gewinner. Einen, den niemand so recht auf der Rechnung hatte: Schachtar Donezk. Zugegeben, es mag ein wenig albern klingen, einen Verein, der über den Januar hinweg keine Transferausgaben tätigte, als großen Gewinner darzustellen. Der Grund sind jedoch auch weniger die Ausgaben als die Einnahmen. Diese belaufen sich auf 50 Millionen Euro. Eine immense Summe, die durch einen einzigen Spielerverkauf, jenen von Spielmacher und Neu-Chinese Alex Teixeira erwirtschaftet werden konnte. Wochenlang flirteten die Topklubs mit dem brasilianischen Spielmacher. Mal hieß es, er ginge zu Chelsea, mal zu Liverpool. Schlussendlich wurde es China. Spieler weg, Geld da. Schachtars Business-Plan ging einmal mehr voll auf.

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Ein Skandal als Chance

Die WM in Katar ist ungewisser denn je. Die Präsidenten der beiden größten Fußballverbänden stehen ebenso wie etliche ihrer Mafia-Kollegen – auch FIFA-Exekutivkomitee-Mitglieder genannt – kurz davor, künftig ihr Gefasel nur noch im Knast ihrer Wahl verbreiten zu dürfen. Aktuell könnte es fußballpolitisch wahrlich nicht besser laufen. All jene, die jahrelang blind für Neuerungen auf stur schalteten und sich weder für den fairen Fußball noch für eine gerechte Wirtschaft einsetzten, bekommen jetzt in Form von Sanktionen der FIFA-Ethikkommission die Rechnung dafür gestellt. Unter ihren Nachfolgern soll der Fußball frei von Korruption und einer intransparenten Buchführung werden. Der Fußball und der Weltverband wollen sich abwenden von seiner illiberalen- und reaktionären Denkweise um künftig vermehrt Techniken und Ideen des 21. Jahrhunderts einzusetzen. Ein erster Schritt soll der Videobeweis sein. Ein Schritt, der dringend nötig ist – jetzt oder nie.

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The Hurrikane

Arsenal wollte ihn nicht. Chelsea wollte ihn nicht. Selbst Watford wollte ihn nicht. Als der 11-jährige Harry Kane anno 2004 in der Fankurve der Spurs stand, schien sein Traum von einer Karriere als Profifußballer schon ausgeträumt  – wie er dennoch zum größten Versprechen des englischen Fußballs wurde.

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